Sanierung
Energetische Sanierung des Gemeinschaftshauses
- Aufsparrendämmung, Wärmedämmverbundsystem, Kellerdeckendämmung
- Dreifachverglaste Fenster und Türen
- Holzpellet-Heizung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung
- Aufwertung der Innenräume
- Rolli-WC
- Auf dem Dach: private Photovoltaikanlage
Grundriss

Innenansicht Saal

Ansichten

Perspektive seitlich Straßenseite

Perspektive frontal Straßenseite

Eingang Straßenseite Tür

Perspektive Außen Eingang

Das Bestandsgebäude wurde Ende der 60er Jahre vom örtlich ansässigen Architekten Willi Kirschner entworfen. Das Gebäude wurde als Stahlbeton-Skelettbau konzipiert und bietet aufgrund des geschickten Zuschnitts an- sprechende Räume unterschiedlichster Größe für verschiedenste Nutzungen. Neben dem ehemaligen Bürgermeisteramt und einem großen Saal mit Bühne finden sich im Gebäude eine Kegelbahn, Umkleideräume und Duschen für den Sportverein, eine Heimatstube sowie die entsprechenden Nebenräume.
Allerdings verfügte das Gebäude bauzeitüblich über eine schlechte Wärmedämmung. Un- gedämmte Stahlbeton-Bauteile und einfach verglaste Fenster führten in Verbindung mit einer Elektroheizung zum Energieverbräuchen von über 125.000 kWh/Jahr.
Neben der energetischen Verbesserung aller Außenbauteile (Aufsparrendämmung, Wärme- dämmverbundsystem, Dreifachverglasung und Dämmung der Kellerdecke) und dem Einbau einer Pelletheizung inkl. der Sanierung der Lüftungsanlage wurde ein barrierefreies WC eingebaut und die Räume des ehemaligen Bürgermeisteramtes zu einer Dorfgastronomie umgebaut.
Die Umbauarbeiten fanden z. T. während des laufenden Betriebs statt. Der Kostenrahmen von 600.000 € wurde eingehalten.
Nach über einem Jahr im Betrieb wurden bisher weniger als 5 to Pellets verbraucht (etwa 25.000 kWh).
Das entspricht einer Energieeinsparung von ca. 80%.